Hobby: Surfen

Für die meisten ist es das Hobby Nummer 1: Surfen. Doch da bei weitem nicht jeder sportlich genug dafür ist und meistens auch kein Strand mit vernünftigen Wellen in der näheren Umgebung existiert, muss man bald einsehen, dass es um das Surfen im Internet geht. Die Möglichkeiten seine Zeit im Internet herumzukriegen sind schließlich auch endlos.

Was darf es sein?

Die meiste Zeit wird inzwischen, auch Dank der sozialen Plattform Facebook, mit Spielen verbracht. Doch es sind keine umfangreichen, detaillierten oder gar interessanten Spiele sondern eher kleine Ablenkungen, wie früher Solitär. Es werden Mini-Bauernhöfe gezüchtet, Steine hin und her geschoben und lauter "lustige" Dinge angestellt, die in einem schlechten Comicstil gezeichnet sind. So kann es sein, dass man Menschen, die zwar im Chat als online angezeigt werden, nicht erreicht, weil sie absolut vertieft sind. Doch die Spiele solcher Plattformen sind tückisch. Nicht nur, dass sie die Informationen der Nutzer an die Firmen weitergeben, nein, sie zwingen die Spieler auch praktisch noch dazu, andere einzuladen und jeden Tag online zu kommen. Tun sie dies nicht, werden ihnen Punkte abgezogen, die ein vorankommen fast unmöglich machen. Natürlich ist es ein geschickter Schachzug, um an viele Daten zu kommen, doch besonders benutzerfreundlich ist das nicht.

Ausbeute der Nutzer

Bei manchen Spielen ist es sogar möglich, und zu häufig auch notwendig, Gegenstände zu kaufen, um weiterzuspielen. Mit echtem Geld. Viele halten das für lächerlich und suchen sich andere Plattformen. Das Entwicklerstudio Paradox Interactive hat sich erst gar nicht auf diesen Spielemarkt eingelassen. Ein Entwickler sagte, die Spiele können, aufgrund der Plattform, nur klein und langweilig sein und die Firma möchte wegen so etwas nicht ihren Kunden das Geld aus der Tasche ziehen. Vorbildlich!